Warum vegan werden?

Peta Zwei Vegan

Welche Vorteile eine vegane Ernährung auch für dich haben kann

Nichts wird die Welt mehr zum Positiven verändern als der Schritt zur veganen Ernährung und zur veganen Lebensweise!

- Dr. E. W. Henrich, www.provegan.info

Vegane Ernährung erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Vegan ist in! Aber warum ist das so? Vegan zu sein ist nämlich viel mehr als eine Modeerscheinung, die man in der nächsten Saison wieder ablegt. Vegan zu leben bedeutet für mich, zu reflektieren - sich selbst eine Meinung zu bilden und andere Meinungen zu hinterfragen.

 

Nie gab es mehr Möglichkeiten, sich zu informieren, welchen Teil man selbst zu Tierquälerei, Klimakatastrophe und Umweltverschmutzung beiträgt und noch viel wichtiger: was man tun kann, um das zu ändern!

Ich habe daher für intelligente, reflektierte omnivor Lebende (also Allesesser) und natürlich auch alle anderen ein paar interessante Fakten kurz zusammengefasst:

Kleiner Überblick der Nachteile omnivorer Ernährung:

Gesundheit

Es gibt unzählige Nachteile, daher möchte ich nur ein paar Stichworte nennen:

  • Milch wird von Kühen erzeugt, die ein Kalb bekommen haben. Die Milch ist voll mit Hormonen, die dem Wachstum des Kalbes dienen sollen. Wenn dies auf den menschlichen Organismus trifft, werden auch Krankheiten getriggert wie Krebs, Herzerkrankungen, Demenz, Schlaganfälle und Adipositas. Meiner Meinung nach ist auch Laktoseintoleranz totaler Quatsch! Leute, die sich lieber eine oder mehrere Tabletten vor dem Essen einwerfen, um nach wie vor ihre Milchprodukte konsumieren können, haben es einfach nur noch nicht verstanden: sie sind einfach kein Kalb!
  • Medikamente, vor allem Antibiotika, die den Tieren verabreicht werden, um Krankheiten in der Massentierhaltung zu minimieren, nimmt man mit dem Konsum selbst auch mit auf.

Tierschutz

Bei unserem heutigen Konsum werden Tierrechte mit Füßen getreten:

  • Milchkühe werden regelmäßig "vergewaltigt", ihnen werden die Kälbchen entrissen (diese werden je nach Geschlecht entweder geschlachtet - z.B. für das gute Wiener Schnitzel - oder sie werden die nächste Generation der Milchkühe.
  • Massentierhaltung für den Fleischkonsum geschieht unter unvorstellbaren Bedingungen. Die Tiere sind eingepfercht, können sich kaum rühren, stehen permanent unter Stress. Sie werden teilweise mit Medikamenten vollgepumpt, damit unter diesen auch recht unhygienischen Zuständen keine Krankheiten die Runde machen und mehr Tiere zum Verkauf übrig bleiben. Zur Schlachtung werden sie auf verschiedenste grausame Arten betäubt (geht schon mal schief) und manchmal auch noch bei vollem Bewußtsein getötet. Dieses "Stressfleisch" stopfen sich dann die Menschen in ihren eigenen Körper und/oder geben das ihren Kindern zu essen.
  • Last but not least: Tiere werden für Tierversuche verwendet und grausamst gequält z.B. für die netten Cremes, die sich viele Menschen dann ins Gesicht schmieren. Produkte, die ohne Tierversuche hergestellt werden, sind mindestens genauso gut und verträglich!

Klima- und Umweltschutz

Oft wird der veganen Gesellschaft in Unwissenheit unterstellt, dass sie Schuld sind an der Abholzung des Regenwaldes wegen ihrem ganzen Soja-Konsum.

Dazu gibt es tatsächlich harte Fakten:

  • 80 % des Soja-Anbaus im abgeholzten Regenwaldgebiet wird zu Schrot verarbeitet für die Futtermittelindustrie (Massentierhaltung)!
  • ca. 18 % werden für Pflanzenöle in Kosmetika oder auch für Biotreibstoffe verwendet.
  • Und jetzt kommts: 2 % davon - wenn überhaupt - werden tatsächlich von Veganern konsumiert. Wobei die Sojaprodukte, die wir hier in Deutschland kaufen können, meist auch deutschen Ursprungs sind.

Wer zweifelt und mir nicht glauben möchte, hier gibts weitere Infos zum nachlesen/nachdenken/umdenken...

 

Hinzu kommen die Treibhausgase. Bereits 2006 stellte die UNO-Organisation FAO in einer Studie fest, dass die "Nutztierhaltung" weltweit für 18 % aller Treibhausgase verantwortlich ist. Das entspricht mehr Treibhausgase als der weltweite Verkehr mit Autos, Eisenbahnen, Schiffen und Flugzeugen insgesamt. Dazu habe ich natürlich auch wieder ein paar Facts für dich.

Alles in allem zusammengefasst ist für mich der Konsum von tierischen Produkten nicht nur bezüglich des Tier-, Umwelt- und Klimaschutzes untragbar, sondern mindestens genauso schlimm finde ich, was der Mensch seinem eigenen Körper damit antut, sich diese Produkte zuzuführen. Die Werbung und viele Ärzte erzählen immer wieder in bunten Farben, wie gesund doch das omnivare Leben sei und wie wichtig tierische Produkte für den menschlichen Körper wären.

 

Hat sich schonmal jemals jemand gefragt, warum genau diese Quellen den Konsum befürworten?

 

Na klar, die verdienen daran! Die Firmen, die die tierischen Produkte produzieren und verkaufen wollen und die Ärzte, die auch kranke Patienten wollen und nicht nur quietschfidele Leute, die lieber ihrem Leben nachgehen, anstatt im Wartezimmer zu sitzen. Es gibt leider viele, die am Konsum tierischer Produkte mitverdienen. Nicht zuletzt die Politik!

 

Ein paar dieser Unternehmen haben inzwischen erkannt, dass die vegetarische/vegane Lobby immer größer wird und produzieren nun auch passende Produkte.

 

Für mich persönlich ist das jedoch ein Widerspruch in Anbetracht meiner inzwischen erarbeiteten Haltung: wie kann ich ein Unternehmen, das weiterhin Massentierhaltung durchführt und tierische Produkte herstellt, mit dem Kauf eines neuen "veganen" Produktes unterstützen? Das Geld fließt doch in die selben Kanäle!

 

Eine vegane Lebensweise bedeutet für mich, kritisch zu hinterfragen. Ich bin z.B. seitdem viel besser informiert, was in meinen Lebensmitteln aus dem Supermarkt enthalten ist. Wenn du nicht vegan bist, wirst du mir kaum glauben können, wo überall Milchpulver oder Vollei verarbeitet wird. Außerdem natürlich noch ne Menge anderer Zusatzstoffe, die man meist gar nicht einzuordnen weiß. Aber wer guckt schon immer genau auf die Inhaltsstoffe, außer er hat Allergien oder andere Unverträglichkeiten?

 

Eines muss ich noch loswerden: Ich habe auch viele Jahre geglaubt, meine Ernährung ist richtig gesund. Jetzt denke ich mir, warum hab ich mich nicht früher schon damit auseinandergesetzt unter welchen Bedingungen und mit welchen verheerenden Folgen das alles produziert wird.

 

Vegan zu sein, bedeutet auch gegen den Strom zu schwimmen, eine eigene Meinung zu bilden und diese auch zu vertreten, auch wenn die Masse ihr Steak auf den Grill wirft. Das hat meiner Meinung nach auch etwas mit Persönlichkeitsbildung, Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen zu tun. Ich möchte für mich und meinen Körper und mein Leben selbst entscheiden können und möchte ungern berieselt werden mit Informationen, die mir letztlich schaden.

 

Jeder sollte sich mit dem, was er vertritt auch auseinandersetzen, auch wenn es unangenehm sein mag. PETA bietet u.a. Aufklärung durch zahlreiche Videos über die Zustände der Produktion tierischer Produkte. Wer von sich behauptet, er isst Fleisch, weil das gesund und gut für ihn ist, der sollte sich auch mit der Herstellung auseinandersetzen, denn das ist die unschöne Wahrheit, die er sich auf den Teller legt.

 

Mein Tipp also: Informier dich, sammel Quellen, sei kritisch, hör dir verschiedene Seiten an.

 

Und dann bilde deine eigene Meinung!

 

Weitere Informationen:

Literatur die überzeugt:

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